Aufklärung oder Rufmord?
Journalisten als Ermittler und Detektive – kritische und investigative Berichterstattung über Korruption, Vetternwirtschaft, Missstände und Missbrauch ist eine der wichtigsten Aufgaben regionaler und überregionaler journalistischer Arbeit.
Der Verdacht ist somit ständiger Begleiter von Journalist*innen, und viel gegenwärtiger als man ahnt. Das Seminar zeigt, was zulässig ist – und was nicht. Sie lernen, wie Sie einem Verdacht nachgehen und ihn hinreichend belegen, auch um sich vor juristischen Konsequenzen zu schützen.
Denn letztlich stellt sich die Frage: Aufklärung oder Rufmord?
Kursinhalte
- Definition: Juristisch/Journalistisch
- Problemfälle, bekannte und alltägliche Fallbeispiele
- Tatsache, Meinung oder Mutmaßung? Vorsicht beim Formulieren
- Anfragen: Wann mündlich, wann schriftlich?
- Gute Quellen: Welche Belege sind belastbar?
- Was bedeutet „Mindestbestand an Beweis-Tatsachen“?
- Was bedeutet „Sorgfalt in der Recherche“, die von den Landespressegesetzen eingefordert wird?
- Konfrontation mit Vorwürfen: Was fragen und wie?
- Umgang mit Informanten, Redaktionen, Rechtsabteilungen